Asia Filmfest 2008
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Munich, Oct. 30 - Nov. 9 | Berlin & Hamburg, Nov. 14 - 16, 2008  
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TOKYO GORE POLICE
TÔKYÔ ZANKOKU KEISATSU
Action / Splatter / Comedy / Sci-Fi / Horror
Japan 2008 · 110 Min. · Regie: Yoshihiro Nishimura
Darsteller: Eihi Shiina, Itsuji Itao, Yukihide Benny u.a.
Weltvertrieb: Eleven Arts
DV-Projektion · OmeU · Deutschlandpremiere
Filmtrailer

Die Macher von THE MACHINE GIRL setzen noch einen drauf. Der Spaß geht weiter!
Japan in der nahen Zukunft: Die Polizei wurde privatisiert. In TV-Werbespots wirbt die Tokyo Police Corporation, genannt „Tokyo Gore Police“, für ihre Dienste als Freund und Helfer. Raku (die unterkühlte Eihi Shiina aus Miikes AUDITION) ist eine Elitepolizistin, die sogenannte „Engineers“ jagt, mutierte Menschen, die zerstörte oder abgetrennte Gliedmaßen in sekundenschnelle durch nachgewachsene Waffen ersetzen können. Um einen Engineer zu töten, muss man einen schlüsselförmigen Tumor innerhalb dessen Körpers zerstören. Die Direktive lautet „Kill all engineers“, was Raku mit Hilfe ihres Samuraischwertes wie keine andere beherrscht. Gleichzeitig versucht sie die Ermordung ihres Vaters, der ebenfalls Polizist war und vor ihren Augen abgeschlachtet wurde, zu verarbeiten und aufzuklären.
Diese Story ist Auslöser für ein Gore-Feuerwerk, was seinesgleichen sucht. Die Hunderte von Litern Kunstblut dürften der größte Einzelposten im Budget des Filmes gewesen sein. Der Aderlass in zeitgenössischen amerikanischen und französischen Filmen ist nichts verglichen mit den konstanten Blutfontänen in TGP. Und überdurchschnittlich einfallsreich und grotesk sind die Splattereinlagen auch, oder fällt jemandem ein anderer Film ein, in dem säureschießende Brüste und eine Peniskanone als Waffen eingesetzt werden? Durchaus solide Production Values und zahlreiche satirische Seitenhiebe auf die japanische Gesellschaft und Popkultur im allgemeinen brauchen den Vergleich mit eindeutigen Vorbildern wie ROBOCOP nicht zu scheuen… (fb)
TOKYO GORE POLICE schaut aus wie ROBOCOP auf Splatter-Drogen. Der Film ist tatsächlich NOCH durchgedrehter als THE MACHINE GIRL, was gar nicht mal so einfach ist, und setzt konsequent auf Tempo, Blut und bizarre Latexkreationen zwischen Dali, Giger und „ALDER – was war DAS denn!?“ Ein Fest für alle Freunde vogelwilder anything-goes-Wundertüten; radikales Mitternachts-Chaos to the max! (Martin Beck, deadline magazin)

 
The blood doesn’t just gush in Yoshihiro Nishimura’s TOKYO GORE POLICE; it sprays like a firehose from severed limbs and heads and assorted other bodily injuries. By the film’s end, one of the characters is actually jet-propelling himself through the air with the plasma blasting out of the stumps where his legs used to be. Nishimura, who as a makeup FX artist has contributed to the over-thetop likes of MEATBALL MACHINE and THE MACHINE GIRL, clearly intended to outdo them all in terms of wild and crazy gags in this directorial venture, and the movie also has a gloss and polish above those low-budget predecessors.
There are hints of everyone from Mario Bava to fellow countryman Seijun Suzuki in Nishimura’s colordrenched visual style, and a touch of Paul Verhoeven in the faux TV promos he uses to set up the world he and co-scripter Kengo (UZUMAKI) Kaji have created. (Fangoria)
Ready for the blood-racing ride to the ultimate extreme of imagination, flooded with bloody gore, cruelty, eccentricity, grotesqueness, bodily mutilation, outrageousness and mockery? (PiFan)
Yoshihiro Nishimura
Geboren 1967 in Japan. Gilt als Ikone des japanischen Independentkinos und ist vor allem als Special Effects-Mann bekannt (u.a. SUICIDE CLUB, STRANGE CIRCUS, SUKEBAN BOY, THE MACHINE GIRL). Arbeitet auch als Drehbuchautor, Production Designer, Kameramann und Schauspieler. Nach seinem Debütfilm SPEAKERMAN: THE BOO ist TOKYO GORE POLICE die zweite Regiearbeit.
 
 
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