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| THE TENDER THROBBING TWILIGHT |
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IKUTSU NI NATTE MO YARITAI OTOKO TO ONNA, TASOGARE, LIEBESTOLL IM ABENDROT
Erotic / Comedy / Drama
Japan 2007 · 64 Min. · Regie: Shinji Imaoka
Darsteller: Masaru Taga, Yasuko Namikibashi, Kyoko Hayami u.a.
Weltvertrieb: Stance Company • Verleih: Rapid Eye Movies
35mm · OmdU · Erstaufführung |
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Funakichi ist 65 und gehört noch lange nicht
zum alten Eisen. Er pflegt eine Affäre mit
einer Bardame, schaut fremden Frauen unter den
Rock und amüsiert sich mit seinen in die Jahre gekommenen
Jungs in Stripteaseclubs. Als er bei
einem Klassentreffen seine Jugendliebe Kazuko
wieder trifft, entflammen beide erneut füreinander.
Eine späte Amour Fou beginnt. Beide haben ihre
Partner verloren, also warum sich nicht noch einmal
wie 14 fühlen…
Liebe und Sexualität im Alter ist eines der letzten
großen gesellschaftlichen Tabus. Dieser Film geht
das Thema mit Leichtigkeit und Herz an und ist absurde
Komödie und berührende Liebesgeschichte
zugleich. Shinji Imaoka gehört zu den "7 Glücksgöttern"
des Pinkfilm*, einer jungen Generation von
japanischen Erotik-Regisseuren, die immer wieder
mit Genrekonventionen brechen.
„Einfühlsam und dreist, romantisch und über alle
Stränge schlagend – dieses schräge Feuerwerk an
Ideen ist ein unbestrittenes Highlight.“ (Nippon Connection).
* Der Pinkfilm (“pinku eiga”) ist ein originäres Filmgenre,
das in den frühen 60er Jahren in Japan aufkam.
Pinkfilme kombinieren Softporno mit
gehaltvollen Geschichten und werden fürs Kino produziert.
In der westlichen Filmkultur ist nichts Vergleichbares
zu finden.
Grob gesagt, lässt sich die Grundregel des Pinkfilms
wie folgt zusammenfassen: „4 Tage Drehzeit, alle 5
Minuten Sex, nicht länger als eine Stunde, kein Budget“.
Viele berühmte Filmemacher nutzten in früheren
Jahren das Genre als Sprungbrett, um ihre
Karriere in Gang zu bringen – darunter Masayuki
Suo (SHALL WE DANCE?) und Kiyoshi Kurosawa
(CURE, PULSE).
Heute sind Pinkfilme über die Grenzen Japans hinaus
bekannt und haben sich vor allem über internationale
Filmfestivals einen Namen gemacht.
Wegen seiner zwanglosen Produktionsbedingungen
gilt der Pinkfilm als eines der kreativsten und experimentellsten
Genres der Welt.
THE TENDER THROBBING TWILIGHT ist für Zuschauer
ab 16 Jahren freigegeben. |
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The story, about two former classmates – now in
their 60s – who are enjoying a more-than-nostalgic
reunion, is also tenderly insightful into the
realities and joys of old love.
Calling it ‘good for a pink film’ is like calling Yasujiro
Ozu's Tokyo Monogatari (TOKYO STORY) ‘good
for a home drama’: though hardly a worldwide
classic, it transcends its genre.
Their sex scene, and all that follows, feels absolutely
right and natural, but I have never seen anything
quite like it in Japanese films, Ozu's included.
The persistence of Eros to the end is a human fact,
but a social – and cinematic – taboo. Imaoka, who
knows the erotic the way a plumber knows pipes,
breaks it with an ironic, casual shrug and a sharp,
knowing eye.
As Hillary Clinton controversially said about the enactment
of civil-rights legislation in the United
States, ‘It took a president.’ Something similar could
be said about the sex lives of old folks in films: It
took a pink film director to do it right. (The Japan
Times, Mark Schilling) |
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Shinji Imaoka
Geboren 1965 in Japan.
Gehört einer neuen Generation
von Pinkfilm-Regisseuren
an, die als die
„7 Glücksgötter“ bekannt
sind. Während seines Studiums
an der Yokohama
City University besuchte
er Drehbuch-Kurse am
Asahi Culture Center. Er
brach sein Studium 1990 ab und arbeitete bei der
Pinkfilm-Produktionsfirma Shishi Pro als Regieassistent
von Hisayasu Sato und Takahisa Zeze. 1995
drehte er seinen ersten Spielfilm WAITING FOR THE
COMET. Weitere Filme sind u.a. LUNCH BOX und
UNCLE'S PARADISE. |