Asia Filmfest 2008
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Munich, Oct. 30 - Nov. 9 | Berlin & Hamburg, Nov. 14 - 16, 2008  
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THE GUARD POST
G.P. 506
Horror / Thriller
Südkorea 2008 · 120 Min. · Regie: Kong Su-chang
Darsteller: Chun Ho-jin, Cho Hyun-jae, Lee Jeong-hoon u.a.
Weltvertrieb: Showbox · Verleih: I-On New Media
35mm · OmeU · Deutschlandpremiere
Filmtrailer

Der Kontakt zum südkoreanischen Grenzbunker 506, wuchtiger Zeuge des schwelenden Konfliktes mit den nördlichen Nachbarn, ist abgerissen. Eine Einheit findet vor Ort nur noch die Leichen der dort stationierten Soldaten und die beiden einzigen Überlebenden sind vorerst keine große Hilfe: Einer liegt im Koma, der andere Zeuge weigert sich strikt, genaue Details über die Vorkommnisse preiszugeben. Militärermittler Noh (Chun Ho-jin) hat jedoch nur eine Nacht, um den Ereignissen auf den Grund zu gehen, denn am nächsten Morgen, so prophezeit ihm ein Kollege, würden die hohen Militärs alles daran setzen, den grausigen Vorfall zu vertuschen. Unter Zeitdruck rekonstruiert Noh mit Hilfe eines Militärarztes und seiner Untergebenen die vorangegangenen Tage, plausible Erklärungen für das Massaker sind jedoch nicht zu finden. Als sich allmählich die einzelnen Puzzlesteine ineinander fügen, mehren sich auch die seltsamen Vorkommnisse in den eigenen Reihen. Die Lage wird stetig bedrohlicher, und die Ermittlungen entwickeln sich für Noh und seine Crew mehr denn je zum Wettlauf gegen die Zeit.
Vertrackt und verschachtelt wie die stimmige Kulisse der labyrinthartigen Bunkeranlage erweist sich auch Regisseur Kong Su-changs (R-POINT) Inszenierung: In Rückblenden entblättert er kunstfertig Hintergründe, legt seinem Publikum falsche Fährten und überrascht ein ums andere Mal mit vorzüglichen Plottwists, die selbst versierte Kinokriminologen auf dem falschen Fuß erwischen. Mühelos springt THE GUARD POST dabei zwischen den Genres, wechselt vom Drama zum Thriller, vom Mystery zum Horror und erweist sich dabei als originelles wie vielschichtiges Kabinettstück der Extraklasse. Dank vortrefflichen graduellen Spannungsaufbaus und seiner perfekten Mischung aus psychologischem Grusel und hartem Horror erweist sich THE GUARD POST ohne Frage als einer der besten koreanischen Filme des Jahres. (gm)

 
The director from R-POINT is return with new military horror THE GUARD POST. Strange murder case was occurred. All of squad soldiers from 506 at DMZ (Demilitarized Zone) were killed except one soldier. Every body were cruelly crashed or cut off their neck. The only survived one is in coma and the case goes into mystery. A military investigator (Chun Ho-jin) is dispatched. And he is facing a strange virus that makes soldiers become zombie…
The film does not only rely upon atmosphere and slow burn chills to frighten, and is also an incredibly visceral affair, drenched with blood and gore. This in itself is quite unique, as few films manage to balance psychological scares and gruesome visual shocks, though Kong deftly attacks the viewer with both. Increasingly violent as it progresses, the film also builds in some disgusting physical horror, guaranteed to make even the most hardened genre fan’s skin crawl. (BeyondHollywood.com)
Viewers beware: The Guard Post is gory! Brains, rotting flesh, self-mutilation – this movie goes the extra mile. Whereas R-POINT had sort of a crossover appeal for people who don't like horror films, THE GUARD POST seems intended more explicitly for fans of the genre. (Udine Far East Film)
Kong Su-chang
Geboren in Südkorea. Arbeitet als Regisseur und Drehbuchautor (u.a. TELL ME SOMETHING). Mit seinem düsteren Regiedebüt R-POINT wurde er auch international bekannt. THE GUARD POST ist sein zweiter Spielfilm.
 
 
© Asia Filmfest 2008