Asia Filmfest 2008
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Munich, Oct. 30 - Nov. 9 | Berlin & Hamburg, Nov. 14 - 16, 2008  
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MONSTER X STRIKES BACK:
ATTACK THE G8 SUMMIT!
GIRARA NO GYAKUSHÛ: TÔYA-KO SAMITTO KIKIIPPATSU
Comedy / Sci-Fi
Japan 2008 · 98 Min. · Regie: Minoru Kawasaki
Darsteller: Natsuki Kato, Kazuki Kato, Hide Fukumoto u.a.
Weltvertrieb: Shochiku
35mm · OmeU · Deutschlandpremiere
Website | Filmtrailer

„Alles handgemacht“ ist das Motto von Japans oberster Trash-Ikone Minoru Kawasaki. Eingeweihte wissen bereits, dass sie dem findigen Regisseur augenzwinkernde Camp-Perlen wie THE CALAMARI WRESTLER, BEETLE, THE HORN KING und THE WORLD SINKS EXCEPT JAPAN zu verdanken haben. Mit seinem neusten Streich widmet sich Kawasaki erneut den guten alten Latexanzug-Movies der Sechziger und Siebziger. Als Doppelpack aus Hommage und Sequel erweckt Kawasaki dabei erneut Guilala zum Leben, jenes Gummimonster, das sich bereits 1967 in THE X FROM OUTER SPACE (bei uns: GUILA - FRANKENSTEINS TEUFELSEI) in die Tradition von Godzilla, Mothra und King Ghidorah stellte. Die Zeiten haben sich seitdem geändert, denn just als Guilala an Bord einer chinesischen Marssonde im japanischen Städtchen Sapporo niedergeht, tagen nur wenige Kilometer entfernt die führenden Regierungschefs im Rahmen des G8-Gipfels. Während Guilala Sapporo enthusiastisch dem Erdboden gleichmacht, gedenkt die Politikerriege, die Flucht anzutreten. Der Präsident der Vereinigten Staaten, im Angesicht von sinkenden Popularitätswerten unter Zugzwang, dreht die Stimmung mit einer flammenden Rede: Wenn nicht die Führer der wichtigsten Industrienationen das Monster stoppen können, wer dann? Flugs greift jede Nation auf ihre Geheimwaffe zurück, um Guilalas Vernichtungsausflug Einhalt zu gebieten. Alle Bemühungen verpuffen jedoch wirkungslos. Zumindest bis zwei findige Journalisten in einem abgelegenen Bergdorf auf die Lösung des akuten Guilala-Problems stoßen: Také-Majin, der legendäre Sonnengott, ist der einzige würdige Gegner Guilalas. Zum wiederholten Male darf Kawasaki seiner Liebe zum altschuligen Gummikostüm-Trash im Stile von ULTRAMAN, POWER RANGERS und den guten alten Monster-Movies japanischer Bauart frönen – komplett CGI-frei versteht sich. Freizügig verteilte satirische Seitenhiebe dürfen selbstverständlich nicht fehlen: Der russische Präsident will Guilala mit Polonium vernichten, die deutsche Regierungschefin greift zum Giftgas, und der rettende Sonnengott wird von Japans cineastischem Nationalhelden Takeshi Kitano verkörpert. Mehr knackigen, überbordenden und albernen Old-School-Trash als Kawasaki ihn in seinem ultimativen Monster-Party-Filmfuriosum serviert, kann man in knapp 100 Minuten nicht unterbringen! (gm)
Wir freuen uns, den Monsterfilm-Experten Jörg Buttgereit zur Vorführung begrüßen zu dürfen.

 
The last G8 summit would have undoubtedly been much less boring if a colossal Martian chicken had appeared just a few meters away from the event. That didn’t happen but Minoru Kawasaki, the Japanese Ed Wood, certainly would have hoped for it to so he could laugh at Yankee arrogance, polonium 210 and French skirt chasing plus, while at it, pay impassioned ‘fan fatal’ tribute to classic monster and superhero movies. Well Kawasaki has done it, all this and more, with an old-style revival starring the most ridiculous monster in kaiju eiga and a Beat Takeshi idolized as the Hindu version of Daimajin. (Sitges - International Film Festival of Catalonia)
Minoru Kawasaki
Geboren 1958 in Japan. Arbeitet als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent und ist bekannt für einige der verrücktesten Komödien Japans. Nachdem er seine ersten Low Budget-Filme selbst finanziert, hat er mit THE CALAMARI WRESTLER seinen ersten Hit und gilt seitdem als der Ed Wood Japans. MONSTER X STRIKES BACK wurde in den offiziellen Wettbewerb (Out of Competition) der Filmfestspiele von Venedig eingeladen.
 
 
© Asia Filmfest 2008