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| Wong Kar Wai: DAYS OF BEING WILD |
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A FEI ZHENG CHUAN
Drama
Hongkong 1990 · 94 Min. · Regie: Wong Kar Wai
Darsteller: Leslie Cheung, Maggie Cheung, Andy Lau u.a.
Weltvertrieb: Fortissimo Films · Verleih: Alamode Film
35mm · OmdU · Erstaufführung |
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| Filmtrailer |
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Wong Kar Wais untrügliches Gespür für magische Bildkompositionen
blitzt erstmals in diesem ambitionierten, in den 60er Jahren spielenden
Frühwerk auf. Und für seinen existentialistischen, an die französische Nouvelle
Vague erinnernden Liebesreigen versammelte der chinesische Regiekünstler
die schauspielerische Crème de la Crème des HK-Kinos.
York (Leslie Cheung) ist ein arroganter Playboy, dessen einziger Lebensinhalt
darin bestehet, Frauen zu verführen – nur um sie im nächsten Moment wie
eine heiße Kartoffel fallen zu lassen. Einer seiner Opfer ist die naiv-schüchterne
Verkäuferin Su Li Zhen (Maggie Cheung). Sie will ihr Schicksal nicht akzeptieren
und wartet jede Nacht geduldig vor seiner Haustür; ein Nachtwächter (Andy
Lau) wird auf sie aufmerksam und tröstet sie. Auch ihre Nachfolgerin, die hysterische
Nachtclubtänzerin Lulu (Carina Lau) scheint für York nicht mehr als
eine beliebige Affäre zu sein. Im Grunde ist York, der bei einer Edelprostituierten
aufwuchs, nur daran interessiert, seine leibliche Mutter zu finden. Alle Spuren
führen auf die Philippinen. Er macht sich auf eine Reise, die nicht nur sein
Leben nachhaltig verändern wird...
Wie in seinen Spätwerken IN THE MOOD FOR LOVE oder 2046 spielt die äußere
Handlung hier kaum eine Rolle. Die hochästhetischen Regen-Nachtbilder
von Kamera-Ass Chris Doyle, der stimmige Rumba-Jazz-Sound und die geschliffenen
Dialoge illustrieren kongenial die schwül-erotische Atmosphäre von
DAYS OF BEING WILD. Um Sehnsucht, Weltschmerz und auch Sinnsuche dreht
es sich bei den um sich selbst kreisenden Figuren, deren Gefühle Wong Kar Wai
mit jedem Bild für den Zuschauer spürbar macht. Allein die geniale Eröffnungs-Kennenlern-Szene ist den Eintritt wert. (fk)
DAYS OF BEING WILD ist für Zuschauer ab 12 Jahren freigegeben. |
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| In his first hypnotic backward glance at Hong Kong in 1960, Wong Kar Wai follows
its half dozen characters through their individual searches for intimacy.
York was abandoned in his childhood, and spent much of his youth drifting
from one friendship to the next, in the hope of discovering the identity of his
birth mother. Though his foster mother is aware that she moved to the Philippines,
she refuses to tell York. Yet, thanks to one of his lovers, he discovers her
location and decides to uncover the truth once and for all... |
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