Asia Filmfest 2008
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Munich, Oct. 30 - Nov. 9 | Berlin & Hamburg, Nov. 14 - 16, 2008  
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CHOCOLATE
Martial Arts / Action
Thailand 2008 · 90 Min. · Regie: Prachya Pinkaew
Darsteller: Jeeja Yanin, Hiroshi Abe, Pongpat Wachirabanjong u.a.
Weltvertrieb: Sahamongkolfilm International · Verleih: 3L Filmverleih
35mm · OmeU · Deutschlandpremiere
Website | Filmtrailer

Keine Frage, spätestens nach ONG-BAK sind nicht nur Tony Jaa und sein Mentor Panna Rittikrai jedem ernsthaften Martial Arts-Fan ein Begriff, auch ihre Heimat Thailand erhielt die verdiente Anerkennung als Filmstandort. Unter Regie von Prachya Pinkaew, der mit ONG-BAK und TOM YUM GOONG bereits seine Visitenkarte ablieferte, dürfen wir in CHOCOLATE das Debüt einer ebenso zierlichen wie schlagkräftigen Newcomerin bewundern: Die in klassischem Taekwondo ausgebildete JeeJa Yanin glänzt mit ihrer unglaublichen Vielseitigkeit und Akrobatik als neuer Stern am Martial Arts-Himmel. In CHOCOLATE nähert sie sich als autistisches Mädchen Zen dem Kampfsport autodidaktisch. Ihre Eltern Zin (Ammara Siripong), Mitglied der thailändischen Mafia, und Masashi (Hiroshi Abe), japanischer Yakuza, mussten auf Geheiß des Syndikatbosses Number 8 (Pongpat Wachirabunjong) einst voneinander lassen; Zen wächst unter der liebevollen Obhut ihrer Mutter auf. Als Zin jedoch eine teuren Chemotherapie benötigt, für die der kleinen Familie die nötigen Finanzen fehlen, macht sich Zen gemeinsam mit ihrem einzigen Freund Moom (Taphon Phopwandee) auf, um die ausstehenden Schulden ihrer Mutter einzutreiben.
Diese Entscheidung führt nicht nur zu zahlreichen Auseinandersetzungen mit zahlungsunwilligen Schuldnern, sondern letzten Endes auch zur Konfrontation mit Mafiaboss Number 8 und dessen Schergen.
Was Pinkaew und Yanin hierbei abliefern, ist vorzügliches, schlagkräftiges Actionkino, das erneut vor Augen führt, dass sämtliche Wire-Fu- und CGI-Effekte im Angesicht von Yanins beeindruckender Akrobatik und Körperlichkeit verblassen. Da wird Thai-Ikone Tony Jaa ebenso behände zitiert wie Jackie Chan zu seinen besten Zeiten, Jet Lis FONG SAI-YUK oder Meister Bruce Lee. Vor allem in der zweiten Hälfte lässt CHOCOLATE kaum Zeit zum Luftholen und bombardiert den Liebhaber des Martial Art-Kinos mit wahrhaft denkwürdigen Choreographien und brennt ein wahres Kampfkunstfeuerwerk ab. Wichtiger Hinweis: Unbedingt den Abspann anschauen, in dem schmerzhaft vor Augen geführt wird, wie gefährlich Stuntarbeit in einem thailändische Martial Arts-Film sein kann. (gm)
CHOCOLATE ist für Zuschauer ab 16 Jahren freigegeben.

 
From the makers of ONG-BAK and TOM YUM GOONG comes the new no stunt-doubles action sensation.
Zin was once a prominent member of the most feared mafia gang in Thailand and mistress to its notorious leader, the ruthless Number 8. Now suffering from leukemia, the only way to raise money for treatment is for her daughter, Zen, to seek out her old underworld contacts and collect aged debts. Blessed with an incredible ability to mimic the fighting moves of her favourite action heroes, Zen proves an awesome match for those who stand in her way. However, when Number 8 decides that the money belongs to him, Zen is faced with a full-on battle for survival.
Starring Asia’s new female action superstar JeeJa Yanin (who spent 2 full years in training); Chocolate contains some of the most breathtaking set piece action scenes you will see this year!
Prachya Pinkaew
Geboren 1962 in Thailand. Präsident der Thai Film Directors' Association und Chef der Produktionsfirma Baa Ram Ewe. Gilt als Mentor und Entdecker von Tony Jaa und drehte mit diesem als Regisseur ONG-BAK sowie TOM YUM GOONG. Als einer der einflussreichsten Produzenten Thailands zeichnet er sich u.a. auch für BORN TO FIGHT, 13 BELOVED und SICK NURSES verantwortlich.
 
 
© Asia Filmfest 2008