Asia Filmfest 2008
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München, 30. Okt. - 9. Nov. | Berlin & Hamburg, 14. - 16. Nov. 2008  
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SWORD OF THE STRANGER
STRANGER MUKOU HADAN
Anime / Action
Japan 2007 · 103 Min. · Regie: Masahiro Andô
Stimmen: Yûki Chinen, Tomoya Nagase, Akio Ôtsuka u.a.
Weltvertrieb: Beez Entertainment · Produktion: Bandai Visual, Bones
35mm · OmeU · Deutschlandpremiere
Website | Filmtrailer

Der einsame, ehrlose Schwertkämpfer Nanashi, der dem Kämpfen eigentlich abgeschworen hat und der Knabe Kotaro begegnen und verbünden sich wider Willen zu einer ebenso blutigen wie spirituellen Odyssee durch ein unterdrücktes, ausgeblutetes Land. Denn die beiden werden nicht nur von den übermenschlichen Häschern des Ming-Kaisers verfolgt, sondern auch von den Phantomen und Albträumen ihrer eigenen Vergangenheit. Nur indem sie wieder eins mit sich selbst werden, können sie ihre übermächtigen und grausamen Gegner überwinden...
SWORD OF THE STRANGER ist nichts weniger als der stilvollste, fesselndste und intensivste Anime seit langem – und das nicht nur was das Subgenre der Samurai-Action angeht. Im Gegensatz zu vielen anderen epischen Animes erzählt Regisseur Masahiro Andô eine vergleichsweise klare, lineare Story, ohne die sonst oft üblichen ausufernden Sub- und Neben-Plots und auch die emotionalen, psychologischen und spirituellen Aspekte der Geschichte bleiben für uns Gaijin jederzeit nachvollziehbar. Was aber SWORD OF A STRANGER so herausragend macht, ist in erster Linie seine fantastische Gestaltung. Und hier ist tatsächlich jeder filmische Aspekt hervorzuheben. Die Animationen der Charaktere und Hintergründe sind liebevoll und wunderbar detailreich, die Dramaturgie schlüssig und bewegend, der Schnitt abwechslungsreich und immer stimmig, die (originalen) Sprecher absolut überzeugend. Man wird wirklich hineingesaugt in diese ebenso düstere wie kathartische Geschichte und könnte glatt vergessen einen „klassischen“ Trickfilm zu sehen, wenn da nicht diese unglaublichen Kampf-Choreographien ständig die Grenzen des Machbaren im Realfilm (CGI hin oder her) überschreiten würden. Und dies ist natürlich ein Film für Erwachsene, denn die Brutalität des gezeigten ist (erfreulicherweise) beträchtlich, aber immer motiviert. Und die artifizielle Schönheit der Bilder kreiert eine ganz eigene Poesie. Die einzige Referenz die sich hier noch anbietet ist der 93er Meilenstein NINJA SCROLL. SWORD OF THE STRANGER ist wirklich so gut. (tr)

 
SWORD OF THE STRANGER is Masahiro Andô’s debut as the director of a historical action animation set in feudal Japan five hundred years ago revolving around the friendship between two people with tragic pasts, a fiercely powerful warrior “No Name” (Ronin) who has vowed to give up his sword and a “boy” who has lost his parents and has a contract out on his life. (Anime Expo)
Hunted by the Mings from China, young Kotaro and his dog meet a nameless samurai (“Nanashi”) who is constantly being haunted by dreams of the past which lead him to seal his sword. Among the Mings is a fiercesome Western fighter named Rarou, who desires only to find a worthy opponent. When both groups clash with a Sengoku-era feudal lord, a proud general, and monks torn between faith and survival, the reason behind the Mings' pursuit tests the bond between Kotaro and Nanashi. (Sci-Fi-London Oktoberfest)
Masahiro Andô
Geboren 1967 in Japan. Seine beeindruckende Karriere als Animationskünstler umfasst u.a. GHOST IN THE SHELL, NEON GENESIS EVANGELION, JIN ROH, ROBOTIC ANGEL und COWBOY BEBOP: THE MOVIE. SWORD OF THE STRANGER ist sein langerwartetes Regiedebüt.
 
 
© Asia Filmfest 2008