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| LOVEDEATH - Director´s Cut |
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Action
Japan 2006 · 158 Min. · Regie: Ryuhei Kitamura
Darsteller: Shinji Takeda, Nora, Eiichiro Funakoshi u.a.
Weltvertrieb: Bogeydom Licensing
35mm · OmeU · Erstaufführung |
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| Website | Filmtrailer |
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Der Yakuza-Laufbursche Sai (Shinji Takeda)
und die ebenso hübsche, wie naive und abgezockte
Sheela (Nora) verlieben sich in bester
Amour fou-Tradition und purzeln in einen Albtraum
aus Leidenschaft und Gewalt. Denn Sheila hätte
ihrem mächtigen (und reichlich psychopatischen)
Yakuza-Ex-Lover vielleicht doch nicht um einen großen
Batzen Yen erleichtern sollen, gemeinsame Zukunft
hin oder her. Denn der hetzt nun alles was er
hat auf die beiden Hard-Boiled-Turteltäubchen und
so kommen die zwei genauso wie die Zuschauer
bis zum bitter/explosiven Ende nicht mehr zum
Atemholen...
Ryuhei Kitamura gilt ja schon seit seinem phänomenal überdreht/intensiven Einstand VERSUS als
Regisseur und Auteur, der sein anarchistisches Action-
und Gewalt-Kino als eine einzige atemlose Abfolge
immer irrsinnigerer szenischer Stakkatos
inszeniert. Dass er dabei praktisch immer Form über
Inhalt stellt und ziemlich offensichtlich bei sämtlichen
Genre-Großmeistern des zeitgenössischen
Kinos von John Woo über Robert Rodriguez bis hin
zu Russell Mulcahy (HIGHLANDER) plündert, ist
ihm oft vorgehalten worden, schmälert aber die
Qualität seiner cineastischen Amokläufe nicht im
geringsten. Auch LOVEDEATH präsentiert sich als überbordende Zitate-Schatztruhe. Die Story ist dem
Manga „69“ von Tsutomu Takahashi entlehnt (oder
wahlweise Tony Scotts/Quentin Tarantinos TRUE
ROMANCE), die surreal größenwahnsinnige Action
könnte von einem Rodriguez auf Crystal Meth stammen,
so mancher Dialog würde gerne an Tarantinos
Coolness erinnern und schließlich hält auch
noch der unberechenbar großartige Geist eines Takashi
Miike in Form diverser schillernd/bizarrer Charaktere
und gelinde gesagt schrägen Gags Einzug.
Und da Kitamura seinem typischen und erzsympatischen
Hang zur hemmungslosen Übertreibung
wie immer freien Lauf gelassen hat, dauert das
wilde Spektakel auch knappe 160 Minuten, bis
auch wirklich alles gezeigt, durchgespielt und zerschreddert
ist. Purer Eklektizismus, der sich trotzdem
so anfühlt wie die Neuerfindung der
Dampframme. Reinstes Kino – Tiefgang gibt's in
Klagenfurt. (tr)
Erleben Sie LOVEDEATH in seiner ursprünglichen
Langfassung von 158 Minuten. Die internationale
Fassung ist 30 Minuten kürzer. |
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A man and a woman are together on the 'Chrysalis
Day', the fatal day everything in your life will be
decided depends on how you spend the day. A violent
man holding pure love, Sai and a stunningly
beautiful playgirl, Sheila. While Sheila flees with a
large sum of money, she is chased by a cool but
violent gang, crazy killers and an out of control cop.
No one can stop Sai and Sheila's love runaway.
This is a story about an extremely crazy and cool
couple. Ryuhei Kitamura returned to independent
film field with an even more powerful film than his
previous film GODZILLA: FINAL WARS. The original
story is written by Tsutomu Takahashi, who worked
with Kitamura for ALIVE and SKY HIGH. Shinji Takeda,
stared in the film and other brilliant and unique
casts take the film to the highest level. The
violent erotic comedy dances on the screen one
after another. You can't take your eyes off the
screen! |
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Ryuhei Kitamura
Geboren 1969 in Japan.
Nach seinem Studium in
Australien kehrt er nach
Japan zurück und dreht
die Independent-Produktionen
HEAT AFTER DARK
und VERSUS, welcher
ihm internationalen Ruhm
einbrachte. Danach dreht
er ALIVE, ARAGAMI,
AZUMI, SKY HIGH und GODZILLA: FINAL WARS,
bevor er in Amerika mit der Verfilmung der Clive Barker
Geschichte MIDNIGHT MEAT TRAIN sein Debüt
in Hollywood feiert. Aktuell arbeitet er an dem Musikfilm
BANDAGE über eine Indie-Rockband in den
90ern. |