Asia Filmfest 2008
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München, 30. Okt. - 9. Nov. | Berlin & Hamburg, 14. - 16. Nov. 2008  
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DRIFTING FLOWERS
PIAO LANG QING CHUN
Drama / Romance
Taiwan 2008 · 97 Min. · Regie: Zero Chou
Darsteller: Lu Yi-ching, Sam Wang, Serena Fang u.a.
Weltvertrieb: Three Dots Entertainment
35mm · OmeU · Erstaufführung
Filmtrailer
Treibende Blüten – das sind im Film von Zero Chou drei Taiwanerinnen in verschiedenen Gegenden des Inselstaats: ein Kind, ein junges Mädchen und eine alte Frau, die im Strom des Lebens nach ihrer Identität suchen und deren Geschichten der Film in Form einer poetischen Erzählung kunstvoll miteinander verbindet. So wie die Zeit dahinfließt und vergeht, wie die Liebe kommt und geht, so gelangt auch die Suche der drei Protagonistinnen nach sich selbst niemals an ein Ende. Zunächst entdeckt die achtjährige Meigo den bitteren Geschmack der ersten Liebe, als sie zufällig Zeugin wird, wie ihre blinde Schwester Jing die jungenhafte Akkordeonspielerin ihrer Band, Chalkie, küsst. So groß ist die Eifersucht des kleinen Mädchens, dass die Beziehung der drei daran zerbricht. Zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort kämpft Lily gegen ihre Alzheimer-Erkrankung und um die zerbrechliche Erinnerung an ihre Jugend. Als ihr alter Freund Yen zu Besuch kommt, tritt eine weitere Tragödie in ihr Leben – denn weil Yen an Aids erkrankt ist, verlässt ihn der Lebenswille. Doch Lilys Halluzinationen und Yens nachlassende Gesundheit stiften schließlich eine unerwartete Verbindung zwischen den beiden, die im Leben und in der Liebe daraufhin wieder einen Sinn entdecken. Und schließlich ist da noch Chalkie, zu einer Zeit bevor sie ihren Heimatort verließ und sich Jings Band anschloss. Damals, als sie noch zur Schule ging und ein verwirrter Teenager war, band sie sich den Busen ab, obwohl sie zu Hause deshalb als „knabenhaft“ gehänselt wurde. Erst ein Auftritt aus dem Stegreif gab ihrem Schicksal eine neue Wendung. (Berlinale)
 
The eponymous drifting flowers in Zero Chou’s film are three Taiwanes women living in different parts of the island state: a child, a young girl and an old woman. All of them are seeking their true identity in the river of life and their stories are artistically interwoven in a poetic narrative. As time ebbs and flows, as love comes and goes, their journey towards finding themselves never ends.
First, eight-year-old Meigo discovers the bitter taste of first love when she accidentally sees her blind sister Jing kissing Chalkie, the tomboyish accordion player in their band. The little girl’s jealousy is so strong that the three are torn apart. In another time and another place, Lily struggles with her Alzheimer’s and her fragile memory of her youth. When her old friend Yen pays her a visit he brings an additional tragedy – afflicted with Aids, he has lost the will to live. And yet, between Lily’s hallucinations and Yen’s malaise, the two form an unexpected bond and rediscover the meaning of love and life. Finally, there is Chalkie, years before she left her hometown and joined the band. Back then, when she was still at school, the confused teenager bound up her growing breasts, despite her traditional family calling her a “boy-girl”. But then, an impromptu performance changes her life. (Berlinale)
Zero Chou
Geboren 1969 in Keelung, Taiwan. Gilt als eine der hoffnungsvollsten Talente des neuen taiwanesischen Kinos. Nach einem Dokumentarfilm drehte sie 2004 das Drag Queen- Drama SPLENDID FLOAT. Ihre nächsten Projekte, SPIDER LILIES und DRIFTING FLOWERS, wurden offiziell zur Berlinale eingeladen, wo sie für ihren Spielfilm SPIDER LILIES den Teddy Award für den besten Spielfilm erhielt.
 
 
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